Was geschieht, wenn ein allwissendes, freches Rauchwesen in einer Flasche landet – und von einer Frau gefunden wird, die keinerlei Interesse an märchenhaften Wünschen hat?
Smokey ist alles andere als ein gewöhnlicher Geist. Entstanden im Chaos des Urknalls, hat sie Galaxien umsortiert, in Supernovae gebadet und mit schwarzen Löchern Ball gespielt. Nach einem… nennen wir es hitzigen Streit mit ihren gottgleichen Kumpanen wird sie – als Teil einer interdimensionalen Erziehungsmaßnahme – in eine Flasche verbannt. Jahrhunderte später, nach einem langen Trip durch Müllstrudel und Mikroplastik, wird sie von Sabine an der Ostsee entdeckt. Sabine, nüchtern, praktisch und frisch im Sabbatjahr, ist wenig beeindruckt. Gold? Paläste? Danke, kein Bedarf.
Aus dem klassischen Dschinn-erschient-und-Wünsche-erfüllt-Märchen wird schnell ein turbulentes, absurdes Abenteuer durch das Multiversum – gewürzt mit menschlichen Eigenheiten, interstellarer Frechheit und der ganz simplen Frage: Was wäre dir wirklich wichtig, wenn alles möglich wäre?
Doch das kosmische Spektakel endet nicht hier. Nachdem Smokey wieder in den unendlichen Weiten unterwegs ist und ihre göttlichen Aufgaben aufnimmt, merkt sie: Da ist etwas auf der Erde zurückgeblieben, das sie nicht loslässt. Sie kehrt zurück – und landet prompt bei Jon, einem Typen, der eigentlich nur seine Ruhe will. Leider bekommt er stattdessen ein übermächtiges Rauchwesen, das sich für seine neue beste Freundin hält. Was folgt, ist eine abgedrehte Odyssee durch Raum, Zeit und Alltag – zwischen galaktischen Irrfahrten und Einkaufsliste.
„Smokey“ ist eine schräge Reise durch kosmischen Wahnsinn, absurde Alltagsmomente und unerwartete Verbundenheit. Eine Geschichte, die zeigt, dass selbst die Mächtigsten mal überfordert sind – und dass ein bisschen Humor manchmal das Einzige ist, was das Universum zusammenhält.

